Fly me to the moon

by Daniel on 06.02.2010 · 0 comments

in Extraleben

It’s all about the music… Momentan läuft ein Lied in den Ohrwindungen vieler Fans von exotischer Spiele-Software Extrarunden im Trommelfell: Fly me to the moon von Bart Howard. Spielern ist die letzte Version des Klassikers bekannt aus dem Hexen-Slasher Bayonetta:

Das scharfe Umbra-Luder mit Latex-Brillen-Fetisch metzelt sich zur gemütlichen J-Pop-Version des Songs durch heilige Horden von Engeln und riesigen Schlangen. Übrigens ist das Lied gleich in drei unterschiedlichen Versionen auf die Disc gebannt – darunter auch rein instrumentelle Varianten.

Selbst Anime-Fans sollte der Song noch bekannt vorkommen: Das obere Video stammt aus dem Anime-Klassiker Neon Genesis Evangelion. Eingesungen von süßen Japanerinnen treffen Sätze wie “let me play among the stars” jeden Sci-Fi Fan, der sonst nur auf gigantische Mechas steht, mitten ins Herz.

Ursprünglich hieß der Song von Bart Howard übrigens “In other words” – die Umbenennung erfolgte 1960 durch die Jazz-Größe Mabel Mercer.

Da wird es doch gleich Zeit, mal etwas tiefer nachzuforschen: Warum ausgerechnet “Fly me to the moon”? Wieso hat der Song so große Auswirkungen auf alle möglichen Künstler? Schauen wir uns einmal den Song-Text an (hier die Sinatra-Version):

Fly me to the moon
Let me play among the stars
Let me see what spring is like
On Jupiter and Mars
In other words, hold my hand
In other words, baby, kiss me

Fill my heart with song
And let me sing for ever more
You are all I long for
All I worship and adore
In other words, please be true
In other words, I love you

Fill my heart with song
Let me sing for ever more
You are all I long for
All I worship and adore
In other words, please be true
In other words, in other words
I love … you

Jetzt die wesentliche Info für alle, die noch nicht so alt sind und für die Sinatra nicht mehr als eine musikalische Legende ist: Fly me to the moon hat neben den normalen Fans drei nicht ganz unwichtige Bewunderer amerikanischer Herkunft: Niemand geringeres als Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins haben den Song tatsächlich unter Sternen spielen hören – bei der Mondlandung von Apollo 11 am 20. Juli 1969!

Sinatra hatte die Ehre, seine Version des Songs von den Astronauten als musikalischen Gruß zur Erde geschickt zu bekommen. Er nahm das Lied jedoch bereits im Juni 1964 für sein Album „It Might As Well Be Swing“ zusammen mit der Count-Basie-Band auf, zu einem Arrangement von Quincy Jones. Dass dieses Lied einmal vom Mond zur Erde gesendet werden würde, hätte sich Frankie zu diesem Zeitpunkt bestimmt noch nicht erträumt.

Ja, richtig geraten: Das war’s noch immer nicht! Weitere fantastische Interpretationen des Songs stammen von Julie London, Paul “Ich kann auch mit einem Akkuschrauber Gitarre spielen” Gilbert (“Oh mein Gott, das ist der LEHRER von Buckethead!!! PWNAGE!!!!”), des Jazzpiano-Gottes Paul Smith oder Jazzpianistin Diana Krall.

Die (nach meiner bescheidenen Meinung) BESTE Version kommt aus der Neuzeit und wurde von Gartenkatzenzoo-Fanboy Helge eingesungen: All hail to Helge Schneider!

Kein Wunder, dass so ein Song seinen Weg in die Welt der Videospiele gefunden hat – und besonders schön, dass er ausgerechnet in einem der schrillsten Spiele der letzten Jahre wie Bayonetta auftaucht!

Dieses ist übrigens nicht das einzige Spiel, welches sich Oldies zu Eigen macht: Auch in Fallout 3 und Bioshock werden eben diese Songs thematisiert. So könnt ihr euch im neuen Fallout – Vegas Trailer zum Song  “Blue Moon” von Dean Martin schonmal auf den nächsten Ausflug ins verstrahlte Wasteland einstimmen.

Bleibt festzuhalten: Hoffentlich wird der Trend dieser Musik in Videospielen fortgesetzt! Und wer weiß: Vielleicht haben wir bald wieder einen Plattenspieler zu Hause stehen!

Und jetzt alle:

Fly me to the moon,
and let me play among the stars…

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Der Daddler macht Urlaub

by Daniel on 04.02.2010 · 2 comments

in Extraleben

Hi Leute!

Nur kurz zur Info: Meinereiner ist für eine Woche unterwegs in Marokko – die Beschreibung der ausgesuchten Urlaubsstädte (Berkane) im deutschen Lonely Planet hört sich schonmal spannend an! Lest selbst:

“Reisenden dient es als Durchgangsort, aber auch Benzinschmuggler strömen hier auf ihren nächtlichen Streifzügen nach Algerien durch wie Fledermäuse aus der Hölle.”

Hört sich aufregend an? Find ich auch! :-)

Für nächste Woche liegen noch einige Texte auf Halde, welche meine bessere Hälfte Nina nach und nach online schubsen wird – aber erwartet nicht zuviel!

Wirklich weitergehen wird es am 14. Februar!

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Blue Moon, you saw me standing alone… Endlich ist es soweit! Der erste Trailer zur verstrahlten Fortsetzung Fallout: New Vegas ist online! Erwartet jedoch nicht allzuviel – der Trailer versteht sich mehr als Appetithäppchen für darbende Fallout-Fans.

Erscheinen wird der nächste Teil im Herbst 2010 für Xbox 360, Playstation 3 und PC.

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Der Fall des Lich-Königs

by Daniel on 02.02.2010 · 0 comments

in Online-Manatrank

Endlich ist es soweit: Das Abschluss-Video zu “Wrath of the Lich King” kann endlich online betrachtet werden und zeigt das tragische Schicksal von Arthas. Natürlich noch schnell die obligatorische SPOILER-Warnung für alle, die das Spiel aus eigener Kraft beenden wollen (und können).

World of Warcraft tritt jedoch jetzt beileibe nicht auf der Stelle: Im nächsten Add-on “Cataclysm” geht die Story natürlich weiter! Im Fokus dann:  Der legendäre (und von WoW-Schöpfer Chris Metzen selbst favorisierte) Erzdruide Malfurion Stormrage tritt am Berg Hiyal den Armeen von Feuerlord Ragnaros entgegen. Eine noch größere Gefahr kommt aus dem Untergrund:  Der fiese Drache Todesschwinge verwüstet ganz Azeroth und lässt keinen Stein auf dem anderen.

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… und Monado heißt jetzt Xenoblade. In den neuesten Termin-Ankündigungen von Nintendo verbirgt sich ein Spiel, über welches nur wenig bekannt ist, das aber bereits von Fans sehnlich erwartet wird.

Das von Monolith Soft entwickelte Spiel birgt zahlreiche Anspielungen auf die bekannte Xenogears / Xenosaga Serie: Sowohl der Name, wie auch das Design der erst kürzlich online gepackten Teaser-Seite deuten auf einen Titel aus dem entsprechenden Universum hin. Monolith Soft ist Spielern sonst nur über die Baten Kaitos Rollenspiele für den Gamecube in Erinnerung.

E3 2009 Screenshot zu Monado - jetzt heißt es Xenoblade

Auf der E3 2009 lief Xenoblade noch unter dem Namen “Monado – Beginning of the World“. Warum das schon damals nur mit wenigen Infos versehene Projekt jetzt umbenannt wurde, erklärte jetzt Nintendo-Cheffe Saturo Iwata persönlich: “Wir haben uns entschieden es Xenoblade zu nennen, um Tetsuya Takahashi zu ehren, der mit voller Kraft in das Projekt involviert war und vorher an der Xeno-Serie gearbeitet hat.” Oder übersetzt: “Xeno verkauft sich besser als Monado.”

Fakt ist, dass Monolith mittlerweile Nintendo gehört und sich von Namco Bandai abgekapselt hat. Diesen gehören jedoch noch immer die Rechte am Namen “Xenosaga”. Der größte Teil der namhaften Entwickler-Riege arbeitete ursprünglich unter Square, ging nach dem PSOne-Hit Chrono Cross jedoch neue Wege. Projektleiter Tetsuya Takahashi und Musik-Komponierer Yasunori Mitsuda (Xenogears) sind bei Xenoblade ebenfalls mit an Bord.

Die Umbenennung betrifft zur Zeit nur den japanischen Markt. Unter welchem Namen das Spiel nach Amerika und Europa kommt, steht hingegen noch in den Sternen.

Neben Xenoblade gibt es übrigens noch ein weiteres Spiel, welches in Japan umbenannt wurde:  Das Mistwalker-RPG Cosmis Walker erscheint jetzt unter dem Namen The Last Story. Beide Spiele erscheinen wohlgemerkt für die Wii und sorgen hoffentlich für ein ansprechendes Rollenspiel-Jahr auf der Nintendo Konsole – egal unter welchem Namen, schließlich schmecken Raider und Twix auch gleich!

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Ein feuchter Fan-Traum wird wahr: Nach dem fantastischen Outrun kommt auch der Sega Klassiker After Burner Climax als Download-Spiel für Xbox Live Arcade und PSN. Den ersten Trailer dazu will ich Euch nicht vorenthalten!

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“Hallo! Ich bin gerade in der Stadt unterwegs und wollte mal bei euch vorbeischauen!”

“Wer ist da?”

“Ich bin berühmt! Andy Garcia! Bis gleich!”

“Was zum… warten Sie…!”

“KLICK!”

Als Hollywood-Star stehen einem alle Türen offen: Andy Garcia nutzte seinen Promi-Bonus jetzt auf ungewöhnliche Art und Weise aus. Auf seiner letzten Japan-Tour kündigte er  spontan einen Besuch bei Sega’s Sonic Team an. Scheinbar ist der Sohn von Garcia großer Fan der Marke und wollte einen Blick auf die neuen Kreationen der Sega-Mannen werfen.

Wie es sich für einen Star gehört, kam Garcia ganz unscheinbar mit gigantischer Limousine vorgefahren. Gut vorstellbar, dass das komplette Gebäude Kopf stand – schließlich versuchen Japaner schon einfachen Gästen allen menschenmöglichen Komfort bei der Anreise zu bieten.

Nach seinem Gesichtsausdruck auf den Fotos zu urteilen, hat Garcia das Gezeigte jedoch nicht unbedingt gefallen. Auf keinem Bild ist auch nur der Ansatz eines Lächelns zu erkennen.  Hoffentlich wurde ihm nicht das geheimnisvolle Project Needlemouse vorgeführt – auf die Rückkehr von Sonic setzen Fans schon jetzt große Hoffnungen.

Dafür gab es (immerhin!) Autogramme für die eifrige Entwickler-Crew. Außerdem ließ Garcia durchblicken, dass nicht nur sein Sohn Fan von Sonic ist. Auch er selbst steht auf den blauen Blitz-Igel.

Die schräge Aktion wurde auf dem Blog Sonic-Channel festgehalten.

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Es wird mal wieder Zeit für das Daddel-Wort zum Sonntag! Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns – diesmal mit zahlreichen News-Meldungen, neuen Trailern und – natürlich – der Veröffentlichung des Sci-Fi Epos Mass Effect 2. Leider habe ich noch immer keine Zeit gefunden, mich ausgiebiger mit dem neuesten Bioware-Machwerk zu beschäftigen – währenddessen hat Nina jedoch schon das neue Mini-Addon zu Dragon Age: Origins (“Return to Ostagar“) durchgezockt. Wertungsmäßig ist Mass Effect 2 jedenfalls äußerst gut bewertet worden – IGN vergibt eine 9,6, die deutsche Consol Plus 92 Prozent, GamePro 93 Prozent und die M!Games 89 Prozent.

Die wichtigste News der Woche hatte eher weniger mit Videospielen zu tun: Apple-Guru Steve Jobs präsentierte der Welt sein im Vorverlauf beinahe endlos gehyptes iPad – einen iPod in Groß sozusagen.  Und obwohl es Tablet-PCs schon seit geraumer Zeit gibt, scheint das iPad zumindest dazu in der Lage zu sein, die für viele gewöhnungsbedürftigen Mini-PCs an den Mann zu bringen.

Spielen kann man auf dem Teil übrigens auch! Angeblich sollen alle bisher für das iPhone erhältlichen Spiele auch voll kompatibel zu dem iPad sein. Natürlich profitieren diese ungemein von dem riesigen, hochauflösenden Display. Ob damit ein Spiele-Boom für das Apple-Gerät losgetreten wird, darf jedoch bezweifelt werden – immerhin sind sich einige Spiele-Entwickler sicher, dass der schnellere Prozessor und das Display perfekt für Spiele geeignet wären (siehe auch den Beitrag auf kotaku.com).

Während der Konferenz zeigte EA immerhin seine Umsetzung von Need for Speed Shift und Sega seine verrückten Affen aus Super Monkey Ball – beide sehen hochskaliert super aus, doch die Steuerung dürfte vielen Spielern dank mangelnder Eingabe-Knöpfe (gesteuert wird nur über den Bildschirm!) schwer fallen.

Ein weiteres, großes Ereignis dieser Woche: Capcom kündigt zahlreiche Spiele an, nennt Release-Termine und bringt (beinahe nebenbei) Monster Hunter Frontier für Xbox 360 (zumindest in Japan!).

Für alle, die sich jetzt fragen: “Monster Hunter was?” – Die Reihe rund um Dinosaurier-jagende Helden mit Schwertern und Kanonen in Panzergröße ist in Japan der Hit schlechthin. Die Mischung aus Dino-Jagd, Rollenspiel und Online-Abenteuer sucht bis heute seinesgleichen und verkaufte sich in Nippon wie verrückt – bisher sind die diversen Teile jedoch nur erhältlich für PS2, PSP, Wii und PC (eben das hier umgesetzte “Frontier”). Ob sich die Investition für Microsoft lohnt, muss sich erst noch zeigen – immerhin hat Monster Hunter Frontier schon einige Zeit auf dem Buckel (Juni 2007, Japan!).

Für uns Europäer wichtiger: Lost Planet 2 erscheint am 18. Mai und bekommt auf Xbox 360 exklusive Charaktere (niemand geringeres als die Gears of War Crew!). Super Street Fighter 4 erscheint am 30. April (hier und hier könnt ihr mehr lesen!). Die Wii-Version von Monster Hunter Tri erscheint ebenfalls im April – endlich auch in Deutschland! Und die kultige Retro-Sammlung Final Fight: Double Impact soll ebenfalls noch dieses Frühjahr für XBLA und PSN zum Download erscheinen (hier hatte ich bereits ein erstes Preview gepostet).

Fernab der großen Hersteller ist diese Woche ein kleines Indie Game auf Xbox 360 erschienen: Für gerade mal 80 Punkte (oder ‘nen guten Euro) kommt man in den Genuss von “Soul“, einem Geschicklichtkeitsspiel mit Retro-Grafik und akuter Schock-Gefahr. Mehr dazu lest Ihr hinter diesem Link.

Eine gute Nachricht für Mikami-Fans (der Erfinder von Resident Evil / God Hand / Viewtiful Joe): Der erste Trailer zu seinem neuen Spiel ” Vanquish” ist diese Woche online gegangen! Erster Eindruck: Krude Mischung aus Halo und P.N.03 – das Design des Helden kann sich jedoch sehen lassen. Leider gibt es noch keine “Ingame”-Shots – abwarten und Tee trinken!

Weitere Meldungen im Schnelldurchlauf:

Das GTA-Paket Liberty City Stories erscheint für PC und PS3 am 30. März – endlich ist die Xbox 360 Exklusivität Geschichte! Battlefield: Bad Company 2 bekommt eine neue Demo auf Xbox Live. Halo Reach wird mit zahlreichen neuen Bildern beworben (schaut am Besten mal bei www.maniac.de vorbei).  God of War 3 soll ungeschnitten am 18. März erscheinen (Bilder gibt’s hier!).

Außerdem gibt es in der deutschen Zeitschriftenlandschaft erste Tests zu Bioshock 2 (86 Prozent in der GamePro), Final Fantasy 13 und Heavy Rain (87 Prozent in der Consol Plus). Bei Bioshock 2 scheint man sich einig zu sein: Gutes Spiel, aber viel zu wenig Neuigkeiten! Grafisch hat sich das Spiel kaum weiterentwickelt, die Story reicht nicht an den Vorgänger heran und der Multiplayer konnte noch nicht angetestet werden – auf letzteren bin ich persönlich besonders gespannt!

Final Fantasy 13 spaltet dank seiner neuen Ausrichtung die Rollenspiel-Gemüter: Monster-Grinding und Aufleveln fallen flach, Städte zum Erkunden gibt es ebenfalls keine mehr, eingekauft wird an Speicherpunkten… dafür rockt die Story und die grafische Aufmachung des Titels so sehr, dass die Consol Plus 90 Prozent und die aktuelle M!Games 88 Prozent vergeben. Wohlgemerkt an beiden Stellen ein Import-Test der PS3-Version – von der Xbox 360 Version gibt es nach wie vor keine Eindrücke.

Der EA Action-Klopper Dante’s Inferno sahnt ebenfalls gute Wertungen ab – trotz von God of War teilweise zu stark inspirierter Spiel-Mechanik. Wer mal selbst in die Hölle abtauchen will, der checkt die erhältliche Demo auf dem Xbox Marktplatz oder im PSN.

Noch eine Hiobsbotschaft am Ende: Blu Ray ist noch immer kein Thema für Microsoft. Die Mannen hinter der Xbox 360 sehen keinen Grund, warum Sie das neue Medium auf der aktuellen Hardware unterstützen sollten. Für Xbox-Zocker bleibt Blu Ray also weiterhin Zukunftsmusik. Mehr dazu lest ihr auf www.maniac.de.

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Im Museum von Fuji TV laufen einem die schrägsten Viecher über den Weg.

Odaiba ist wie ein Urlaub in Tokyo – von Tokyo: Das auf einer vorgelagerten Insel gelegene Viertel bietet viele spannende und aufregende Möglichkeiten, den Tag auf äußerst vielgestaltete Art und Weise vorbeigehen zu lassen.

Dabei reicht ein Tag kaum aus, um das volle Odaiba-Programm durchzuziehen. Schon die Reise auf die kleine Insel ist etwas ganz besonderes: Egal ob per Auto, mit der Bahn oder gar zu Fuß – an der Rainbow Bridge führt kaum ein Weg vorbei.  Neben dem Tokyo Tower ist diese über 900 Meter lange Brücke eines der größten Wahrzeichen der Stadt – und dient zahlreichen Katastrophenfilmen und Monster-Trash wie Godzilla als perfektes Opfer von wilden Destruktionsorgien.

Ein toller Ausblick: Von der Promenade von Aquacity Odaiba sieht man die Rainbow Bridge und den Tokyo Tower dahinter.

Tagsüber perfekt für einen Mittagsschlaf: Der Sandstrand von Odaiba.

"America... Americaaaa!"

Von Tokyo ist die Aussicht auf die Brücke übrigens nur halb so gut. Außer von weit oben: Wer die obersten Stockwerke des Tokyo Tower besucht, hat besonders abends einen tollen Blick auf die Brücke.

Touristen müssen für den Ausflug etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Zugfahrt erfolgt über die Yurikamome Line, welche ein spezielles Ticket für ca. 6 Euro (Tagesticket) voraussetzt. Bötchen-Fans steigen in den Suijo-Bus – diese Wasserfähre führt über den Fluss Sumida-gawa von Tempelviertel Asakusa über den Palastgarten bis nach Odaiba - angelegt wird am Marine-Park und Meeresmuseum. Mehr Infos findet Ihr auf deren Homepage www.sujiobus.co.jp

"Klick mich!" - Quelle: tokyoessentials.com

Kurze Zeit nach der Überquerung der Rainbow Bridge steht man vor der Qual der Wahl: Wo steigt man aus? Schon gleich zu Beginn locken die riesigen Einkaufszentren Decks Tokyo Beach, bzw. Aquacity Odaiba inklusive einem riesigen Kino, Toys’r us, unzähligen Mode-Boutiquen und einer kompletten “China-Town”-Etage. Shoppen, futtern und Spaß haben kann man hier an jeder Ecke.

Ebenfalls vor Ort findet sich das unter Spielern und Freizeitpark-Fans gleichermaßen angesagte Sega Joypolis. Hier finden sich zahlreiche Kult-Automaten von Sega, sowie eine Indoor-Achterbahn. Besonders schräg: Das “Halfpipe-Karussel” lässt Besucher auf einer festen Schiene eine Halfpipe hoch und runter fahren.

Noch mehr Infos zur Sega Joypolis findet Ihr auf der japanischen Homepage – inklusive kleiner Übersichtskarte.

Gleich gegenüber von Aquacity Odaiba findet man das opulente Gebäude von Fuji TV, welches vor allem architektonisch begeistern kann. Im Inneren findet man ein kleines Museum zum kultigen TV-Sender – für Europäer bleiben die meisten Ausstellungsstücke jedoch ein Buch mit sieben Siegeln.

Wer es etwas ruhiger angehen lassen will, der besucht den Odaiba Kaihin Park mit kleinem Sandstrand und tollem Blick auf die Rainbow Bridge. Die dahinter liegende Kulisse von Tokyo ist besonders abends ein toller Ausblick!

Alleine das Meeresmuseum - extrem kultig als riesiges Schiff im Hafen liegend – sowie das Miraikan (Nationalmuseum für Wissenschaft und Innovation) können dank ihrer Größe und den zahlreichen, teils interaktiven Angeboten für einen kompletten Tag als Programm ausreichen.

Asimo!

Größter und weltbekannter Star aus dem Miraikan ist wohl Asimo - der kultige Roboter von Honda ist Sinnbild für den japanischen Technik-Fortschritt. Asimo steht übrigens für “Advanced Step in Innovative MObility” – der kleine Astronaut kann stolze 6 Km/h schnell laufen, bis zu 10 Gesichter unterscheiden und erkennt sowohl bewegliche Objekte, wie auch Gesten und Geräusche.

Ganz am Ende der Rundreise um Odaiba liegt Palette Town: Ein riesiges Gebiet mit diversen Attraktionen und Einkaufsmöglichkeiten. Wer nicht weiß, wo es lang geht: Das Riesenrad ist immer ein guter Wegweiser (übrigens eines der höchsten Riesenräder weltweit).

Gleich nebenan hat Autohersteller Toyoto seinen eigene Mischung aus Freizeitpark und Showroom: Im Mega Web bestaunt man die neuesten Karren und kann diese gleich mal auf einem Rundkurs austesten (Anmeldung erforderlich!). Oldtimer-Fans kommen in einem seperaten Bereich ebenfalls auf ihre Kosten.

Venus Fort dagegen beliefert vor allem weibliche Shopping-Naturen mit viel Stoff… und viel ROSA. Boutiquen wie die von “Barbie” schrecken männliche Kundschaft schon auf mehrere Meter entfernt ab. “Brrrr!” Dazu kommen kitschige Sonnenauf- und Untergänge, riesige Brunnen im Rennaissance-Plastik-Stil sowie wohl so ziemlich alles, was Männer NICHT sehen wollen.

Männer neben Reisaus: Die Hallen von Venus Fort sind Kitsch pur!

Wer sich für nur wenige Yen auf das Riesenrad wagt, kann seinen Blick über ganz Odaiba und die Bucht von Tokyo schweifen lassen. Östlich erstreckt sich das Messegelände Tokyo Big Sight. Das 1996 eröffnete Zentrum ist bis heute eines der wichtigsten Messe-Zentren der Stadt. Der Konferenzturm ist mit seinen vier umgedrehten Pyramiden eines der weiteren, architektonischen Highlights der Stadt.

Hier finden und fanden auch zahlreiche Manga- und Anime-Messen statt, die bekanntesten darunter die Comiket (dieses Jahr vom 13. bis 15. August!) und die Tokyo International Anime Fair (findet gewöhnlich Ende März statt). Die Tokyo Game Show wird übrigens NICHT hier abgehalten – Zocker müssen die Makuhari Messe etwas außerhalb von Tokyo aufsuchen.

Wer den ganzen Tag noch nichts gegessen hat, sollte unbedingt eines der Millionen Restaurants unter die Lupe nehmen: Besonders in der Nähe von Aquacity Odaiba, bzw. Decks Tokyo Beach findet man zahlreiche Etablissements mit grandiosem Panorama-Blick auf die Bucht. Eines von vielen Beispielen ist das Tsukiji Tama Sushi, welches neben frischen Sushi auch leckere Udon-Nudeln im Menü bereit hält.

Und selbst wer, so wie wir, nach mehreren Wochen Japan mal wieder Lust auf Pizza hat, der findet hier tolle Alternativen :-)

Zum Abschluss der Reise noch ein paar bewegte Bilder in HD: Gebt dem Video ein wenig Zeit zu laden und schaut’s euch daraufhin am besten im Vollbild-Modus an! Wakuwakumokyo weiß scheinbar, wie man mit einer HD-Kamera umgeht ;-)

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Nach zahlreichen Verschiebungen hat es der nächste Download-Content für das epische Bioware Rollenspiel Dragon Age: Origins heute abend endlich auf den Xbox Live Marktplatz geschafft. Noch weiß ich nicht genau, wie es mit der PC-Version, bzw. der Playstation 3 Version aussieht – diese sollten jedoch entweder bereits online, oder in den kommenden Tagen erhältlich sein. Kostenpunkt für den kurzen Spaß: ca. 5 Euro!

In dem Mini-Addon “Return to Ostagar” (“Rückkehr nach Ostagar”) geht es zurück zu dem Ort, wo das epische Abenteuer seinen tragischen Anfang nahm. Dabei sammelt man unter anderem auch die Rüstung von König Cailan auf und bekommt es wieder mit der dunklen Brut zu tun.

Letztendlich ist das Addon zwar lohnenswert für alle Fans, aber lediglich ein kleiner Appetithappen für mehr. Wirkliche Fans müssen sich also wohl oder übel noch bis Mitte März gedulden: Dann erscheint das vollwertige Add-on Awakening mitsamt fünf neuer Gruppenmitglieder, erhöhtem Level-Cap und einem neuen Gebiet zum eifrigen erforschen: Amaranthine!

Im folgenden noch schnell der Trailer zu Awakening, sowie ein ganz besonders schräges Download-Projekt aus der PC-Modder-Gemeinde – auf jeden Fall gut zum ablachen :-) Viel Spaß beim Anschauen!

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