Angespielt: Diablo 3 auf der Gamescom

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Blizzard Artwork zum Imp in Diablo 3

Blizzard Artwork zum Imp in Diablo 3

Während sich am heutigen Tage die Schlange am Blizzard-Stand quer über die ganze Halle zog, konnten wir schon gestern einen kurzen, beschaulichen Blick auf das noch immer viel zu weit entfernte Diablo 3 erhaschen. 20 Minuten lang schickten wir entweder den Hexendoktor, Berserker oder die Zauberin ab in eine karge Wüstenlandschaft.

Ich wählte (natürlich!) den Hexendoktor aus. Schon nach wenigen Handgriffen war ich wieder drin, im Diablo-Kosmos. Einzig an die Maus-Steuerung musste ich mich nach mehreren Jahren WASD-World of Warcraft wieder gewöhnen. Aber als guter Gamer kann man ja schnell umdenken 😉 Also erstmal zwei Knochenhunde erschaffen und auf die ersten Gegner gehetzt, dazu noch eine nette Feuerbombe geschleudert – fertig ist der Dämonenbraten a la Carte.

Grafisch kann die Wüsten-Demo nur bedingt mit den bisher gezeigten Gameplay-Demos aus einem düsteren Dungeon mithalten. Physik-Spielereien sieht man nur am Rande, eigentlich gibt es nur Sand und fiese Dämonen – von denen aber gleich eine ganze Menge. Schnell fällt auf, dass ich mich nur wenig um mein Mana sorgen muss – die Knochenhunde verbrauchen Lebensenergie, die Feuerkugeln und Spinnen gehen auf den Manavorrat, welcher sich in Nullkommanix wieder aufgefüllt hat. Nett!

Artwork vom Hexendoktor: "Voodoo baby!"

Artwork vom Hexendoktor: "Voodoo baby!"

So verkommt das Erkunden der Wüste schnell wieder zum gewohnten „Grinden“ – obwohl es sehr viel Spaß macht, die Monster mit Knochenhunden von sich zu halten, mit Giftspinnen einzukesseln und dann mit Flammenbomben in den Boden zu stampfen. Noch eine nette Neuerung: Der Held nimmt Gegenstände jetzt automatisch auf, wenn man drüber läuft – allerdings liegt Diablo 2 bei mir persönlich schon zulange zurück, als dass ich dies als wirkliche Neuigkeit verkaufen könnte.

Einer der drei Talentbäume des Hexenmeisters befasst sich mit dem Punkt „Zombies“ -später sollte also für zusätzliche, untote Verstärkung gesorgt sein. Das Talent-Design selbst erinnert im Aufbau übrigens sehr an World of Warcraft… obwohl verzeiht… World of Warcraft ist ja letztendlich auch nur eine Kopie von Diablo 😉

Fazit: Diablo 3 spielt sich (ähnlich wie Starcraft 2)  genauso wie der Vorgänger. Auch optisch kommt der alte Stil im neuen Gewandt sehr gut rüber. Besonders gespannt bin ich persönlich auf die Online-Komponente – mit mehreren Kollegen machen die Massenschlachten bestimmt noch mehr Spaß!

Das angeheftete Video zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der Wüsten-Demo, aufgenommen auf der Gamescom von diablogamer.