Daniel’s Daddel-Kochstudio: Heute -> Sushi!

Flattr this!

IMG_4369

„Lasst uns doch mal zusammen Sushi machen! Nina weiß doch so gut, wie das geht!“ Gesagt, (gefühlte 10 Wochen später) getan! Meine gelehrige Frau Nina zeigt unseren Freunden Julia und Igor, wie man Sushi macht – und die beiden entpuppen sich als lernwillige Test-Subjekte.

Also ab nach Düsseldorf und die Japan-Läden an der Immermannstraße unsicher gemacht. Auf der Einkaufsliste:

Frischer Fisch:

Lachs und Thunfisch sind Standard-Kost und absolutes MUSS für jeden Sushi-Abend. In Sachen Thunfisch gibt es eine große Auswahl: Maguro ist der magere, und für Europäer meist geschmacklich beste Thunfisch-Part, während Toro und Ootoro fetter sind (und wie Butter auf der Zunge zergehen!).

Garnelen, bzw. „Shrimps“ können auch tiefgekühlt gekauft werden – so wird es nicht ganz so teuer. Apropos Preis: Achtet darauf, nicht ZUVIEL Fisch zu kaufen! Ein 200 bis 250 Gramm Stück Thunfisch und ein ebenso schweres Stück Lachs reichen LOCKER für vier Personen! (Wir hatten genug für den nächsten Tag über!)

Reis:

IMG_4367Unbedingt Klebreis, bzw. Sushireis nehmen, der „pappt“ besser aneinander / Nina schwört auf kalifornischen Nishiki Reis. Pflichtgerät für die Küche: Ein Reiskocher! Nur darin wird der Reis schön „pappig“.

Reisessig:

Entweder als Pulver, oder als Flüssigkeit in den Reis geben (dazu noch ein wenig Zucker!). O-Ton Nina: „Ich nehme aber lieber das fertige Pulver, ich find da kommt der Geschmack besser raus! Mizkan = Reisessig, super Sorte!“

Sonstiges:

IMG_4360Algenblätter (aka „Nori“): Hier gibt es nicht viel zu beachten. Die hauchdünnen Blätter müssen nicht allzu teuer sein, die koreanische Variante tut es auch. Wer seine Nigiri Sushi (also nicht die gedrehten Sushi!) mit Algenblatt-Verziehrung mag, sollte dafür eine scharfe Schere nutzen (siehe Bild!).
Wasabi gehört zu jedem guten Sushi-Essen dazu – in Sachen Schärfegrad sollte man sich am besten vor Ort beraten lassen 😉
Sojasauce: Sushi ohne Sojasauce schmecken wie Pommes ohne Salz – absoluter Pflichtkauf! Unserer Meinung nach geht NICHTS über die Sojasauce von Kikkoman!

Soviel zur Einkaufsliste – zuhause geht’s dann ans Eingemachte! Gurken und Möhren wollen in schmale Streifen geschnitten werden, dazu wird ein Bratei vorbereitet (nach dem Braten noch zuckern!) und dann ebenfalls in kleine Streifen geschnitten. Der Fisch wird gut gewaschen und dann ebenfalls in Streifen geschnitten – schmale Streifen für den gedrehten Maki Sushi, und in etwas größere „Blöcke“ gepresst für den Nigiri Sushi (dafür gibt es ein eigenes Küchenspielzeug, ich nenn es die „Reisblockpresse“).

Die Vorbereitungen sind damit abgeschlossen, jetzt folgt das „Drehen“ und Reisformen: Für ersteres benötigt man am besten eine Bambusmatte für Sushi-Reis – einfach ein Algenblatt drauflegen, mit Reis beschmieren (wieviel Reis man nimmt ist Geschmackssache – klein anfangen!) und dann die geschnittene Gurke, den Fisch und Möhre in die Mittel legen. Auch das Rollen ist Erfahrungssache, ebenso wie das Schneiden der Sushi Teile danach. Es kann übrigens nicht schaden, die gedrehten Sushi-Rollen zuerst an der Überlappstelle anzufeuchten. Ausprobieren!

Besondere Achievments gehen an Igor für seine hohe Fingerfertigkeit im Sushi-Drehen (45 Gamerpoints!), seine Freundin Julia für exzellente Algen-Verpackungen (40 Gamerpoints), meine Frau Nina für… naja, eigentlich alles und den Rest (900 Gamerpoints!), und meinereiner für Sushi-Rollen in kleine Stücke schneiden, ohne sich den Finger abzusäbeln (15 Gamerpoints).

Bleibt nur noch zu sagen: Itadakimasu! (Bon Appetit!)

IMG_4364

IMG_4365

IMG_4383

IMG_4381

IMG_4385