Für Knobelfans: Machinarium

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Machinarium

Point & Click Adventures feiern in diesem Jahr ihr Revival: Egal ob der Kult-Klassiker „Sam & Max„, die HD-Version von „Monkey Island“ und die darauf folgenden, brandneuen „Tales of Monkey Island„-Episoden, genial gezeichnete Spiele wie „The Whispered World“ oder das bereits jetzt zum modernen Klassiker gewordene „The Unwritten Tales“ – Knobelfans durften sich dieses Jahr wahrlich nicht beschweren – nur Konsoleros schauen mit traurigen Blicken auf die PC exklusiven Spiele.

Bei soviel ausgezeichneter Software ist es schwer, noch einen draufzusetzen. Auf dem diesjährigen „Independent Game Festival“ staubte Machinarium (vom Entwickler „Amanita Design“)jedoch den „Excellence in Visual Art„-Preis ab – und dies verdient! Von der filmreifen Optik abgesehen, bietet Machinarium einige bockschwere Kopfnüsse, welche den Spieler für einige Stunden beschäftigen werden. Spieler alter Schule empfinden den Schwierigkeitsgrad bestimmt nicht als störend – Neulinge im Genre reißen sich jedoch verzweifelt die weiß gewordenen Haare aus.

Der Held von Machinarium ist ein kleiner Roboter, der seinen Körper beinahe beliebig strecken kann – dies sorgt für einige, nette Rätsel. Auf seiner verrückten Reise durch die vom Steampunk beeinflussten Landschaften gerät unser Held an einige, schräge Charaktere… und verhindert sogar einen terroristischen Anschlag. Nützliche Gegenstände wandern weder in einen Rucksack, noch in eine Schatztruhe: Der Held verschluckt die Objekte einfach und holt sie bei Bedarf im Bender-Style (Futurama!) wieder heraus.

Wer mehr über das Spiel erfahren will: Schaut euch einfach den unten eingefügten Trailer an! Oder spielt die kostenlose Demo gleich online!
Die Vollversion kostet ca. 20 Euro – für dieses kleine Juwel ein Schnäppchen!