Mega Man 10 – Neue Qualen für Masochisten

by Daniel on 15.03.2010 · 0 comments

in Download Kopilot, Retro-Ecke

Lange hat es nicht gerade gedauert, bis der MIB (Man in Blue) Mega Man wieder gegen seinen Erzfeind Dr. Wily ins Gefecht ziehen durfte: Mega Man 10 ist seit dem 5. März per Download für die Wii erhätlich und macht seit dem 11. März auch im PSN eine exzellente (für die meisten Spieler wohl wegen des griffigeren Joypads die beste) Figur. Xbox Live Kollegen müssen sich noch bis zum 31. März gedulden – dann schlägt der blaue Roboter auch im Microsoft-Territorium auf.

Für die meisten Spieler steht derweil noch der Vorgänger Mega Man 9 auf dem Programm – dank Schwierigkeitsgrad jenseits von Gut und Böse haben wohl viele Zocker bislang die werte Kontrolleinheit gegen Schreibtische, Wandschränke und Regale geschleudert (selbst das Maniac’sche “Abkochen” brachte nur in seltenen Fällen Erleichterung).

Genau hier setzt Capcom im Nachfolger an und würzt das nette Paket mit einem Hauch mehr “Casual-Freundlichkeit” – allen voran fällt natürlich der neue Easy-Modus darunter.

Außerdem neu im Programm: Proto Man (Mega Mans Bruder “in the shell”) steht von Anfang an zur Auswahl, um den acht gewohnt kreativen Bossen die Schrauben aus dem großen Maul zu drehen. Der geniale Retro-Look bleibt erhalten – nur die Option zusätzliches Sprite-Flackern einzuschalten wurde entfernt. Aber darüber weinen wohl nur die wirklichen Hardcore-Fans.

Online-Ranglisten sind ebenfalls eine gern gesehne Dreingabe, welche bei Teil 9 noch fehlte – vor allem natürlich für Leute, welche sich vor dem Zubettgehen nochmal so richtig schön mit der Pferdepeitsche über den Rücken kraulen. Und auch der erste, kostenpflichtige DLC ist bereits in trockenen Tüchern: Der erstmals in Teil 7 aufgetretene Roboter “Bass” betritt als dritter, spielbarer Charakter die Bühne von Mega Man 10.

In Japan erschien der Titel übrigens unter dem Namen “Rokkuman 10: Uchū kara no Kyōi!!“, was übersetzt in etwa soviel bedeutet wie “Rockman 10: Threat From Outer Space!!“.

Kultig bis zum Gehtnichtmehr – das Werbe-Video im derben 80’s Stil:

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