Reise nach Japan – der große Ratgeber!

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Kamakura, der dicke Buddha und wir

Kamakura, der dicke Buddha und wir

Immer wieder erreichen mich und Nina Zuschriften, wie man denn jetzt am besten nach Japan kommt, worauf man achten soll… und wo man am besten unterkommt. Da wird es mal Zeit Tacheles zu reden! Hier also unser bereits länger in Planung befindliches Projekt eines allumfassenden Ratgebers, geeignet für Anfänger, ebenso für Leute, die bereits mehrfach vor Ort waren.

Aufgrund der Länge (und den vielen Fragen, welche uns eingefallen sind) mussten wir den Beitrag übrigens in mehrere Teile gliedern. Hier die Links zu den Fortsetzungen:

Japan-Ratgeber Teil 2: Fortbewegung im Land der Massen (Zugfahrten, Japan Rail Pass, Shinkansen und Yamanote, Orientierung in Bahnhöfen, Rush-Hour, Busfahren und mehr)

Japan-Ratgeber Teil 3: Suche nach Sushi (Alle Infos über Ernährung in Japan, von Sushi zu McDonalds, von Getränkeautomat bis Nudelsuppe)

Japan-Ratgeber Teil 4: Von Shinjuku nach Mejiro (Rundreise durch Tokyo, inklusive vieler Ausflugtipps)

Los geht’s!

Wieviel Zeit sollte ich für einen Japan-Urlaub einrechnen?

Für Japan (wie für jeden Urlaub) gilt immer: Je länger, desto besser 😉

Wenn Ihr Euch schon dafür entscheidet einmal quer über den Globus zu fliegen, sollten zwei Wochen Zeit das Mindeste sein. Vor allem in Hinsicht auf die doch recht teuren Flugkosten.

Lieber nur nach Tokyo… oder macht eine Rundreise Sinn?

Hierbei kommt es auf die Länge des Urlaubs an:

Bei zwei Wochen: Wir empfehlen erstmal nur Tokyo anzusteuern und Tagesflüge von dort aus planen. Nikko, Kamakura und Yokohama liegen in unmittelbarer Nähe und sind schnell (und einfach!) per Zug erreichbar.

Alternativ könnt Ihr mit dem Japan Rail Pass auch bis nach Hiroshima. Ein Vorschlag einer meiner Leser lautet: drei Tage Tokyo (davon ein Tag für einen Ausflug nach Nikko ohne JR-Pass), drei Tage Kyoto als Kontrastprogramm (davon ein Tag für einen Ausflug nach Nara), zwei Tage Hiroshima (davon ein Tag für einen Ausflug zur Insel Miyajima), ein Tag Osaka oder Kobe und abschließend vier Tage Tokyo.

Die zwei Wochen gehen sicher schneller rum, als Ihr „dômo arigatô mr. robotto“ sagen könnt!

Chinatown in Yokohama gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen von Familien aus Tokyo

Chinatown in Yokohama gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen von Familien aus Tokyo

Bei drei Wochen dürft Ihr Euch ruhigen Gewissens und ohne Stress bis nach Kyoto, Nara, Osaka oder gar Hiroshima wagen – den schnellen und zuverlässigen Zugverbindungen sei Dank. Für Osaka und Kyoto bieten sich drei bis fünf Tage vor Ort in einem extra gebuchten Hotel an.

Bei vier Wochen stehen Euch praktisch alle Inseln offen. Unsere Empfehlung: Ab in den (hierzulande wenig bekannten) Süd-Westen! Auf Kyushu geht’s dann nach Beppu (heiße Quellen), Nagasaki (Atombomben-Museum) und der westlichen Hauptstadt Fukuoka.

Über den Resten dieser Kirche explodierte die Atombombe in Mitten von Nagasaki. Heute steht hier ein Museum und erklärt die Schrecken von "Fat Man".

Über den Resten dieser Kirche explodierte die Atombombe in Mitten von Nagasaki. Heute steht hier ein Museum und erklärt die Schrecken von „Fat Man“.

Wie teuer wird der Spaß?

Flug: Ca. 650-750 Euro kostet Euch der Flug nach Japan, wenn man clever abwartet und auf Angebote achtet auch schonmal zwischen 500 und 600 Euro. Studententickets sind nicht immer günstiger als normale Tickets, erkundigt Euch einfach bei mehreren Anbietern, seid im Zeitraum ein wenig flexibel und achtet auf Flug-Schnäppchen auf mydealz.de. Von „Schnäppchen“ mit Preisen unter 400 Euro raten wir ab – diese kommen meist in Verbindung mit Flügen über Moskau und quälen Euch mit langen Wartezeiten in Russland.

Übernachtung: Studenten und Schüler mit Spürnase planen mit ca. 30 bis 40 Euro pro Nacht und pro Person, je nachdem wie der Yen grade steht und ob man nur in Tokyo bleibt. Unser  Spar-Tipp für Tokyo-Urlauber ohne große Ansprüche: Das Kimi Ryokan in Ikebukuro bietet nicht viel, ist dafür blitzsauber, gepflegt… und günstig!

Kleiner Ort der Ruhe, in einer Seitenstraße von Ikebukuro: Das Kimi!

Kleiner (und von Außen äußerst unspektakulärer) Ort der Ruhe, in einer Seitenstraße von Ikebukuro: Das Kimi-Ryokoan!

Verpflegung …ist gar nicht mal so teuer, wie man erwarten könnte. Wenn man sparsam lebt reichen durchaus 10-15 Euro pro Tag, in den richtigen Läden kann man dann speisen wie Gott in Frankreich 😉 Typische Anlaufstellen für Asia-Fast-Food-Touristen sind die Filialen von Matsuya und Yoshinoya.

Zwei der wichtigsten Fast-Food Ketten in Japan: Matsuya und Yoshinoya.

Zwei der wichtigsten Fast-Food Ketten in Japan: Matsuya und Yoshinoya.

Bahnfahren Den Japan Rail Pass gibt es für ein bis drei Wochen. Die Anschaffung lohnt sich aber nur, wenn man zumindest den Weg nach Kyoto antritt – innerhalb von Tokyo kommt man ziemlich günstig rum. Dort gibt es Tageskarten (man sollte sich aber vorher ausrechnen, ob man die wirklich braucht) für 700-1000 Yen. Die günstigsten Tickets der Yamanote kosten 160 Yen. Wenn man an einem Tag nur ein einziges Ziel in Tokyo ansteuert (zum Beispiel ein Fußmarsch von Ueno nach Akihabara)  rate ich eher zu zwei Einzeltickets, als zu einer Tageskarte.

Eintrittspreise …sind eigentlich sehr moderat, bei Tagesausflügen sollte man natürlich mehr für die Tempel einrechnen. Es gibt viele sehenswerte Museen und Tempel ab ca. 300-1000 Yen. Wenn Ihr noch Student seid, solltet Ihr versuchen an den ermäßigten Preis zu kommen. Die Vorlage eines deutschen Studentenausweises wurde trotz der Sprachbarriere bei uns nie zum Problem.

Einkaufen …kann teuer werden, aber hier muss jeder für sich entscheiden, wie viel er investieren möchte. Klamottenkauf für „dicke“ Europäer ist sowieso ein Ding der Unmöglichkeit, schmalere Käufer müssen teils tief ins Portemonnaie greifen.

Wer bei den japanischen Größen nichts für sich selbst findet, greift einfach zu schicken Style-Klamotten für seinen.. Hund!?

Wer bei den japanischen Größen nichts für sich selbst findet, greift einfach zu schicken Style-Klamotten für seinen.. Hund!?

Welche Flugroute ist die Beste?

Direktflüge gibt es innerhalb Deutschlands nur ab München oder Frankfurt. Da dort Lufthansa und Japan Airlines den Himmel für sich beanspruchen, werden die Flüge dementsprechend teuer. Doch auch bei Lufthansa gibt es ab und an Sonderangebote – aufpassen und zuschlagen! Die Flugdauer beträgt ca.  11- 12 Stunden pro Flug, die Kosten liegen bei (mindestens) 900 Euro (bis weit aufwärts!). Vor dem Flug eine Aspirin schlucken um das Blut flüssig zu halten – beugt Trombosen vor 😉

Für die meisten Japan-Touristen wird es wohl der Flug mit Zwischenstopp werden – zum Beispiel mit British Airways über London, Air France über Paris, Sas über Kopenhagen oder KLM über Amsterdam. Die Flugzeit ist so natürlich länger, die 2 bis 3 Stunden Umsteigezeit können an den Nerven zehren. Insgesamt ist man daher um die 15 bis 18 Stunden unterwegs.

Alternativ gibt es noch die Möglichkeit mit der Fluggesellschaft Emirates über Dubai zu fliegen. Der Flug bis nach Dubai dauert etwas über sechs Stunden, nach Narita fliegt man dann nochmal neun Stunden. Alternativ kann man aber auch schon in Osaka landen, dann verkürzt sich die Flugzeit ein wenig. Hier ist vor allem die lange Wartezeit auf den nächsten Flug zu beachten. Einige Flugangebote findet man auf diesem Weg ab 22 Stunden aufwärts… keine gute Alternative.

Die Kosten für beide Varianten mit Zwischenstopps können relativ gering gehalten werden, man muss nur zeitlich etwas flexibel sein und auf Angebote achten. Oft fliegt man an bestimmten Wochentagen günstiger, diverse Websites bieten Euch mittlerweile aber auch eine flexible Suche an.

Und wo soll ich landen?

Um Tokyo anzusteuern kam lange Zeit nur der Flughafen in Narita in Frage. Dieser befindet sich aber weit ab von der Stadt – man braucht mindestens eine Stunde um vom Flughafen bis nach Tokyo zu kommen und zahlt dafür auch um die 30 Euro. Die günstigere Variante mit der Keisei Line im Limited Express kostet 1160 Yen, also um die 10 Euro – damit benötigt man rund zwei Stunden und fühlt sich dabei wie in einer Bimmelbahn 😉 Vorteil: So bekommt man bereits einen guten Eindruck vom Umland der Millionen-Metropole.

Seltener Anblick: Wer am Narita Airport in die Keisei Line einsteigt, findet eine vollkommen leere Bahn vor. Gewöhnt Euch besser nicht an diesen Luxus.

Seltener Anblick: Wer am Narita Airport in die Keisei Line einsteigt, findet eine vollkommen leere Bahn vor. Gewöhnt Euch besser nicht an diesen Luxus.

Seit einiger Zeit bietet auch der zweite Flughafen Haneda (direkt in Tokyo gelegen) Auslandsflüge an. Diese sind jedoch begrenzt und es gibt nicht ganz so gute Angebote. Außerdem sind die Flugzeiten ein ziemliches Unding und ermöglichen nur unmögliche Zeitplanungen („Wie zum Geier soll ich denn um sechs Uhr morgens abfliegen, wenn die erste Bahn innerhalb Tokyos um halb fünf fährt…?“)

Natürlich kann man auch andere japanischen Flughäfen ansteuern, zum Beispiel den Flughaften in Osaka. Die Stadt bietet mit Den-Den-Town (vergleichbar mit Akihabara), dem größten Riesenrad in Japan und einem gigantischen Aquarium sichere Unterhaltung für mehrere Tage. Die Zugreise bis nach Tokyo dauert circa drei Stunden mit dem Shinkansen. Dazu kommt der unter Japan-Fans berüchtigte Bruch zwischen Osaka- und Tokyo-Fanboys – jedem das Seine 😉

Zu welcher Jahreszeit fliege ich am besten?

Hauptsache nicht im Sommer! Der Sommer ist in Japan nahezu unerträglich, da die Regenzeit einsetzt. Die Luftfeuchtigkeit ist schweißtreibend hoch und es ist so schwül, dass man mit Schwimmflügeln durch die Straßen schwubbeln kann – definitiv keine schöne Reisezeit.

Gegen Ende des japanischen Sommers setzt der Regen dann meistens aus und es ist einfach nur noch tierisch heiß. Der japanische Sommer startet ungefähr im Juni und geht bis Mitte September. Wer nicht plant ein vollkommen überfülltes, japanisches Schwimmbad aufzusuchen, oder irgendwo tief im Süden surfen gehen will, sollte sich diese Jahreszeit also schnellstmöglich aus dem Kopf schlagen.

Der Herbst dagegen ist wunderschön, die Blätter färben sich rot und es ist die perfekte Zeit für Ausflüge… und um in den zahlreichen Parks Fotos zu schießen. Zeitlich gesehen startet der japanische Herbst Mitte bis Ende September und versiegt im November.  Herbst und Frühling konkurrieren um die beste Jahreszeit, es gibt viele Fans der japanischen Laubfärbung, aber die Kirschblüte im Frühling sollte Jeder mal gesehen haben 😉

Tempelstätte in Kamakura - so schön ist der Herbst in Japan

Tempelstätte in Kamakura – so schön ist der Herbst in Japan

Der Winter (Dezember bis Februar) ist zumindest in Tokyo sehr moderat. Die japanischen Alpen fangen den meisten Schnee ab – dort wurden übrigens auch diese irren Schnee-Dokumentationen gedreht, die ab und zu bei uns im deutschen Fernsehen laufen. In Tokyo fällt nur wenig bis kein Schnee, der Winter dort ist sehr trocken und normalerweise friert es auch nicht.

Die Affen von Jigokudani sind einer der wohl am weitesten im Abseits gelegenen Touristen-Spots Japans.

Die Affen von Jigokudani sind einer der wohl am weitesten im Abseits gelegenen Touristen-Spots Japans.

Den Winter kann man natürlich auch perfekt nutzen um Wintersport zu betreiben, oder sich die Schneeaffen in den heißen Quellen von Jigokudani anzusehen. Für Schneefans also durchaus eine Überlegung wert – man muss nur beachten, dass manche Einrichtungen nicht im Winter geöffnet sind, oder kürzere Öffnungszeiten haben. Zudem wiegen Winterklamotten einfach deutlich mehr (Stichwort Reisegepäck) und hindern Technik- und Souvenir-Fans am eifrigen Einkauf.

Der japanische Frühling ist immer noch die beliebteste Zeit um nach Japan zu reisen. Wie schon erwähnt ist der Herbst zwar auch toll, aber einmal in seinem Leben sollte Jeder, der auch nur entfernt an Nippon interessiert ist, ein japanisches Hanami feiern. Der Himmel ist strahlend blau, die Temperaturen angenehm – also ideal um einen Tag zu investieren um sich in einem Park auf eine Decke zu setzen und sich von Kirschblüten berieseln zu lassen!

Der Frühling setzt in Japan im März ein und reicht bis Mai bzw. Mitte Juni. WICHTIG! Beachtet unbedingt, dass Japaner im Mai ihre Golden Week feiern! Das heißt für Touristen: An vier bis fünf  Feiertage hintereinander steht das ganze Land komplett still. Zu dieser Zeit hat so ziemlich alles geschlossen, während zahlreiche Japaner endlich mal Zeit für Urlaub finden. Tokyo ist währenddessen regelrecht vereinsamt – beachtet dies auf Eurer Terminsuche UNBEDINGT und erkundigt Euch vorher, wann die Golden Week stattfindet.

Muss ich bei der Einreise etwas beachten?

Deutsche Touristen brauchen bei der Einreise kein besonderes Visum. Es reicht der Reisepass, wenn die Reisedauer 90 Tage nicht überschreitet.

Seit 2007 wurden die Einreiseformalitäten verschärft. Mittlerweile wird man dabei abgelichtet und die Fingerabdrücke werden eingescannt.

Vor der Einreise muss man die sogenannte Disembarkation Card for Foreigner ausfüllen. Diese bekommt man zusammen mit der Embarkation Card for Foreigner im Flugzeug kurz vor der Landung. Alternativ liegen die vorgedruckten Karten vor dem japanischen Zoll am Flughafen aus, dort findet man auch Hinweise in mehreren Sprachen, wie man das Ganze auszufüllen hat. Wer sich die Karte bereits im Voraus ansehen möchte, der schaut sich das folgende Bild einfach etwas genauer an:

Stichwort Reisegepäck: Was gehört rein, was nicht?

Die meisten günstigen Fluggesellschaften erlauben einem 20 bis 23 Kilo, in seltenen und großzügigen Fällen darf man auch 30 Kilo mit nach Japan nehmen.

Ein Koffertrolli oder ein Reiserucksack bieten sich an, immerhin sollte man immer daran denken, dass man sein Gepäck manchmal über weite Strecken durch Tokyo befördern muss. Dazu gehören Fahrten in vollkommen überfüllten Bahnen, der Transport durch vollkommen überfüllte Fußgängerzonen und tückische (weil ungewohnt lange) Rolltreppenfahrten (natürlich auch vollkommen überfüllt!). Wenn man dazu noch mit einer Rundreise rechnet, sollte einen das Gepäck so wenig behindern wie möglich – im Notfall passt es am besten in ein Schließfach hinein.

Beim Gepäck für Japan gilt folgende Grundregel: Nicht zu viel mitnehmen, es wird genug gekauft! Schleppt also lieber alte Unterwäsche, Handtücher, löchrige Jeans und Schuhe mit nach Japan und lasst im Zweifelsfall alles Überflüssige dort. Das heißt jetzt nicht, dass Ihr herumlaufen sollt wie der letzte Straßenpunk – aber wenn Ihr Sachen entbehren könnt, solltet Ihr dies unbedingt für Euren Aufenthalt einplanen. Auf dem Rückflug hat man generell IMMER Übergepäck und es macht wirklich keinen Spaß am Flughafen nochmal alles umzupacken 😉

Zwar schon länger her, aber definitiv ein Bild dafür, was sich kauflustige Japan-Touristen in einem Japan-Urlaub alles kaufen können.

Zwar schon länger her, aber definitiv ein Bild dafür, was sich kauflustige Japan-Touristen in einem Japan-Urlaub alles kaufen können.

Absolutes No Go: Löchrige Socken. In Japan zieht man öfters mal die Schuhe aus, innerhalb von Wohnungen und Tempelanlagen läuft man immer auf Socken oder in Hausschuhen herum. Da kommt der Stinky-Pinky nicht ganz so gut.

Unbedingt solltet Ihr auch an folgende Dinge denken: Eine Auslandskrankenversicherung (zum Beispiel vom ADAC) und Kopien vom Reisepass, sowie den Flug- und Bahntickets. Richtig praktisch und für alle, die im Kopfrechnen nicht ganz so fit sind ein absolutes Muss: Ein Taschenrechner mit Währungsumrechner, am besten zum selbst programmieren. Yen-Preise können auf Dauer durchaus anstrengend sein.

Wer schon einige Japaner kennt (oder kennenlernen möchte), der sollte  typisch deutsche Gastgeschenke nicht vergessen. Perfekt einschleimen könnt Ihr Euch mit deutschem Bier, Schokolade, Haribo, Parmesan oder Salami – letztere ist natürlich nur mit Hindernissen durch den Zoll zu bekommen. Weniger gut kommt Lakritz an. Als Scherz („Ui, guckt mal, wie ekelig!“) ist eine Packung Lakritzschnecken sicher vertretbar (Japaner probieren gerne neue Sachen aus), allerdings können nur ganz wenige Japaner etwas mit mit dem Geschmack von Salmiak anfangen. Sehr witzig sind immer wieder ein paar Brausepäckchen – sehet und staunet 🙂

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Japan-Ratgeber Teil 2: Fortbewegung im Land der Massen (Zugfahrten, Japan Rail Pass, Shinkansen und Yamanote, Orientierung in Bahnhöfen, Rush-Hour, Busfahren und mehr)

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