Japan danach

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Seitdem das schwere Erdbeben und der nachfolgende Tsunami den Nord-Osten Japans verwüstet haben, sind einige Wochen ins Land gezogen. Ich habe seitdem nichts mehr über Japan gebloggert – alleine weil ich die Katastrophen-Berichterstattung lieber den großen Seiten überlasse und mich ehrlich gesagt auch nicht an dem ausartenden Diskussion rund um Atomkraft beteiligen wollte. Zum anderen wäre es natürlich ziemlich geschmacklos die schönen Seiten von Japan zu beleuchten, während noch immer Leichen geborgen und viele ehemalige Einwohner der Tsunami-Gebiete in Turnhallen vor sich hinvegetieren.

Aber – so wie das Leben nunmal ist – die Erde dreht sich weiter. Wenn auch leicht verschoben. Das Leben geht weiter. Und wenn die Japaner in Hinsicht auf die Katastrophe eines gezeigt haben, dann weltweit einzigartigen Optimismus. Menschen die lächelnd vor ihren zerstörten Häuser-Ruinen stehen und in Interviews darauf hinweisen „Ja, wir bauen das wieder auf. Bleibt uns ja nichts anderes übrig.“.

In Tokyo selbst fällt vor allem die Dunkelheit auf. Leuchtreklamen wurden abgeschaltet, der Tokyo Tower und die Rainbow Bridge verzichten auf überschwengliche Lichtershows… und dennoch läuft scheinbar alles wieder nach Plan. Was ich auch für mich persönlich als Startpunkt für neue Japan-Blogs nehmen möchte, denn eines steht fest: Meine Frau und meiner einer wollen wieder nach Japan. Nach Tokyo. Nach Kyoto. Nach Osaka. In den Westen nach Beppu, Fukuoka, Nagasaki. Endlich einmal in den Norden nach Hokkaido.

Wer will, der darf uns gerne dabei folgen. Über meine Japan-Fotos der Woche und meine diversen Reise-Blogs, welche ich in Zukunft weiter ausbauen will. Abschließend ein Video, welches Tokyo im Vergleich vor und nach dem Erdbeben zeigt (darwinfish105). Japan – Gambatte!