Tekken: Blood Vengeance – Kino-Abend mit Pandas und M!

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Namco Bandai nutzte die Gamescom um ihren neuen Renderstreifen Tekken: Blood Vengeance zu promoten und gleichzeitig im Cinenova Programmkino in Köln die deutsche Premiere mit zahlreichen Fans zu feiern. Zusammen mit Nina, M!atthias und Freundin haben wir uns den Streifen dank VIP-Tickets (nochmal dickes DANKE an Matthias!)  am gestigen Abend ebenfalls angesehen.

Organisatorisch war der Abend leicht chaotisch – dank einiger, kostenloser Sitze (abseits der VIP-Ticket verwöhnten Fans und Journalisten) war bereits die Eingangshalle proppevoll. Leider scheint nicht jeder mitbekommen zu haben, dass Tekken: Blood Vengeance ab 16 ist – die Passkontrolle kam dementsprechend nicht ganz so gut an.

Alle anderen waren jedoch bester Laune: Freies Tekken T-Shirt, Popcorn und Softdrink sei Dank. Der Film selbst mag sicher nicht jedermann interessieren, das Line-up im Hintergrund sollte jedoch jeden Anime- und Videospiel-Fan hellhörig werden lassen: Dai Sato kennt man von Ghost in the Shell und der animierten Halo-Verwurstung Halo Legends, sowie dem Philosophie-schweren Ergo Proxy und Samurai Champloo.

Produziert wurde der Streifen von Digital Foundry (Resident Evil: Degeneration, Appleseed), die musikalische Untermalung unternimmt Hitoshi Sakimoto (Tactics Ogre, Ogre Battle, Final Fantasy Tactics, Valkyria Chronicles 2), einer der größten, japanischen Game-Komponisten.

Spoilern werde ich an dieser Stelle nichts – nur eine kleine Kritik: Es kommen viel zu wenige Charaktere aus der Serie vor! Zumindest werden die gezeigten Charaktere gut charakterisiert und verrichten ihren Job als Träger des Films – dennoch habe ich einige Klassiker wie Paul, Law oder Hwoarang vermisst, welche ohne Probleme in das Highschool-Setting des Films gepasst hätten – und sei es nur als Sidekick. Schade!

Apropos Highschool-Setting: Lasst Euch vom Untertitel „Blood Vengeance“ nicht allzu sehr blenden! Über die gesamte Länge des Films wird vor allem „Highschool-Action“ im bekannten Manga- und Anime-Format geboten – düstere Action-Szenen machen nicht den Hauptteil des Films aus. Dazu kommt natürlich der Panda von Xiaoyu, der erstaunlich viel Fläche im Film einnimmt – übrigens tatsächlich lustiger, als gedacht 😉

Außerdem ein großes (zumindest für mich persönliches) Plus: Der Film lief auf japanisch mit deutschen (eher schlecht, als recht übersetzten) Untertiteln. Die englische Sprachausgabe könnt Ihr in diesem Trailer hier vernehmen, eine deutsche Synchro konnte ich bislang nicht finden:

Allen voran Tekken-Fans sollten sich den grandios animierten Streifen trotz der zu erwartenden Story-Schwächen und einiger mieser Charakter-Gespräche nicht entgehen lassen – Spaß macht Tekken: Blood Vengeance allemal!

Die Blu-ray kommt übrigens zusammen mit Tekken Tag Tournament HD (dem aufgemotzten Klassiker) und Tekken Tag Tournament 2 Prologue (dank abgespeckter Kämpferanzahl und wenigen Arenen kaum mehr als eine Demo) unter dem Titel Tekken Hybrid erstmal exklusiv für Playstation 3 in den Handel. Ein seltsames Paket, welches im Übrigen nicht zum Vollpreis angeboten werden soll – eine endgültige Preisempfehlung wurde aber selbst im Entwickler-Interview auf der Kino-Bühne nicht genannt.

Die „Voll“-Version von Tekken Tag Tournament 2 ist weiterhin für 2012 geplant.

Zum Abschluss noch der aktuelle Trailer zu Tekken Hybrid: