FEZ – Rubicks Würfel trifft auf knuffige Kerls mit 2D-Fetisch

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FEZ rotiert jetzt schon seit geraumer Zeit durch die Indie-Berichterstattung in den Medien – ab morgen (13.04.2012) könnt Ihr (erstmal exklusiv für XBLA) endlich selbst Hand an die äußerst charmant präsentierte Mischung aus Jump’n’run und Knobelspiel von Entwickler Polytron legen.

Der wesentliche Clou von FEZ: Ihr könnt die zweidimensionale Landschaft wie einen Würfel horizontal rotieren lassen – so ergeben sich teils vollkommen neue Sichtweisen auf das Level. Den 2D-3D-Wechsel kennt Ihr sicher schon aus anderen Spielen wie Echochrome, Crush oder zum Teil auch Super Paper Mario, aber so gewitzt wie hier wurde der Effekt noch in keinem anderen Videospiel genutzt.

Einen Großteil seiner Faszination zieht FEZ sicher auch aus seiner audiovisuellen Präsentation – oder kurz: Einer pixelig-synthetisch-schönen Liebesballade an das goldene 8-Bit Zeitalter des Videospiels. Die Hintergründe sind grandios gestaltet, im Vordergrund wuseln kleine Tiere und Kollegen von Held Gomez, die alle große Angst vor Dreidimensionalität haben und voll auf 2D stehen.

Wer die sozial-satirische Novelle „Flatland“ von Edwin Abbott Abott kennt, weiß wo der Hase im Pfeffer vergraben ist… oder so ähnlich. Wer die Geschichte nicht kennt, kann sich hinter diesem Link entsprechend weiterbilden.

Ziel des Spiels ist es goldene Würfel einzusammeln – diese sind natürlich gut versteckt und gelten als Rettung des Universums. Logisch.

Erste Wertungen zum Spiel sind jedenfalls sehr positiv – Game Informer gibt eine 9,25, IGN zückt gar eine 9,5.  Für bessere Eindrücke verlinke ich noch schnell das entsprechende Video Review und empfehle hiermit allen Indie-Liebhabern morgen dringend mal auf XBLA vorbeizuschauen und die Demo anzutesten.

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