„LoL wat?“ – der League of Legends Ratgeber (5)

Flattr this!

LoL Wat

Nach der langen Einführung  kommen wir langsam zu den fortgeschrittenen Themen. Es geht ans Eingemachte! Hier noch fix die Link-Übersicht der bisherigen Teile für alle Neu-Einsteiger:

Teil 1 – Noobs und Grundlagen

Teil 2 – Beschwörerzauber und noch mehr Grundlagen

Teil 3 – Champions und Klassen

Teil 4 – Gold verdienen… und richtig ausgeben

Annie_Splash_4

Das war natürlich noch lange nicht alles. Los geht’s? Los geht’s!

Kapitel 10: Wards! Wards! Wards!

Nein, ich rede hier nicht von Zauberstäben oder Harry Potter Kitsch. Das sind Wands! Wards in League of Legends dagegen sorgen dafür, dass Ihr dauerhafte Sicht auf Gebiete erhaltet, in denen keine Kollegen oder Vasallen herumkreuchen – primär also natürlich der Jungle, aber auch Büsche und im Laufe des Spiels sogar die Lanes.

Bevor ich Euch jetzt  wilde Diagramme oder selbstgepinselte Karten hier reinpacke, will ich Euch erstmal eines versuchen in den Kopf zu ballern: Kauft Wards! Immer und überall! Ich habe es bereits im letzten Teil angesprochen: 75 Gold sind ein feuchter Furz für den Luxus, den Euch ein Ward gewährt. Es ist so, als dürftet Ihr bei einem Poker Spiel für den Einsatz eines Big Blinds in die Karten Eurer Gegner schauen!

Wissen ist Macht. Und bei League of Legends ist freie Sicht gleichzusetzen mit Wissen. Sagen wir mal Ihr könnt auf Eurer Karte 4 feindliche Spieler ausmachen: einer auf der oberen Lane, zwei unten… und einer in der Mitte. Durch Wards im gegnerischen Jungle sinkt die Wahrscheinlichkeit dass Numero 5 dort unterwegs ist erheblich. Stellt Euch die dunklen Stellen also immer als potentiellen Aufenthaltsort gegnerischer Spieler vor!

Das Verständnis von typischen Laufwegen und das Verständnis von der Psychologie des gegnerischen Teams (beispielsweise wenn die Mitte nach oben kommt um auszuhelfen) sind die am schwierigsten zu erlernenden Faktoren in League of Legends, welche Euch am Ende jedoch den Gewinn sichern können. Dazu ein paar weise Worte vom König der Löwen:

Beim munteren Vasallendrücken in der eigenen Lane (Pushing) ist es grob fahrlässig ohne Wards im Rücken über die Mitte der Lane hinweg zu preschen. Euer Rückweg zur Sicherheit Eures Turms wird mit jedem Schritt größer – selbst ohne einen plötzlich auftauchenden, gegnerischen Jungler habt Ihr bei Fehlern also stets das Nachsehen.

Wichtige Stellen für Wards sind zu Beginn des Spiels erstmal die Wege, welche in Eure Lane führen. Je weiter der Ward in diesen Weg hineingestellt wird, desto schneller könnt Ihr auf einen heranrasenden Jungler mit roten und blauen Steroiden reagieren. Die beste, defensive Stelle für den Beginn ist also der Zipfel, wo sich der Weg vom Fluss in den sogenannten „Tri-Bush“ trennt.

Profi-Spieler brauchen dafür übrigens nicht zwingend Wards – das Verhalten des Gegners allein gibt schon Aufschluss darüber, ob der Jungler um die Ecke steht… oder nicht. Wenn die Jungs mit halbem Lebensbalken plötzlich vollkommen aufdrehen und Euch mit gezogenen Schwertern, Knüppeln und Fäusten entgegen springen ist es eventuell KEINE gute Idee darauf mit einem Gegenangriff zu reagieren. Außer Ihr habt selbst Euren Jungler als persönliches Ass im Ärmel – sowas nennt man dann Counter-Gank.

Aber ich drifte schon wieder ab. Schaut Euch am besten eine der 1000 billig per Photoshop zusammengeklaubten Karten an, welche es im Netz dazu zu finden gibt. Habe selbst mal was dahingeschmiert:

LoL Map Warding Like a Baws

Die roten Punkte solltet Ihr Euch am besten einprägen: Der Eingang vom Fluss in Eure Lane, sowie der Drache sollten stets gut sichtbar sein. Ab Minute 15 gesellt sich Baron Nashor hinzu – die fiese Schlange wird jedoch selten vor Minute 20 erledigt.

Die orangenen Punkte sind zusätzliche Sichtboni für den Start oder als Alternative – vor  allem die äußersten Büsche der Karte (Top und Bot Lane) werden gerne von fiesen Robotern und sonstigen Supportern besetzt, deren Funktion durch einen Ward erheblich eingeschränkt wird.

Sogenannte „Buff“-Wards können ebenfalls nicht schaden: Sichert Eure Buffs vor dem gegnerischen Jungler, oder dreht den Spieß um und schaut selbst nach, ob und wann der gegnerische Jungler SEINE Buffs abholen will. Mit etwas Zeitgefühl und Glück könnt Ihr die wertvollen Boni dann für Euch selbst oder Euer Team einheimsen.

Die gelben und hellgrünen Wards sind für den weit fortgeschrittenen Spielverlauf gedacht und funktionieren sowohl defensiv, als auch offensiv.

Wie gesagt, Karten und Tipps zum Thema gibt’s genug da draußen. Das Grundproblem ist meiner Meinung jedoch vor allem, dass ein Großteil der Spieler aufgrund von diversen Schadens- und Überlebens-Items das werte Gold lieber spart, anstelle es für Wards auszugeben. Noch schlimmer sind Einstellungen wie „Nur der Supporter hat Wards zu kaufen! Also leckt mich!“ – so wird kein Spiel gewonnen!

KAUFT MEHR WARDS!

Sona-Classic

Vom „kleinen“ Ward zum großen Bruder, dem rosa-farbenen Auge alias „Vision Ward“. 125 Gold sind schon etwas mehr Kohle, allerdings bekommt Ihr ungleich mehr für’s Geld: Vision Wards decken nämlich alle unsichtbaren Einheiten in ihrer Reichweite auf – und darunter fallen auch „normale“ Wards.

Milchmädchenrechnung: Für 125 Gold bekommt Ihr so die Sicht auf einen Ward des Gegners, den Ihr daraufhin mit drei Schlägen zerstören könnt. Dafür gibt’s 25 Gold, womit der Vision Ward selbst Euch nur noch 100 Gold gekostet hat. Aber es kommt ja noch besser: Ihr verdient nicht nur daran, Ihr knüpft dem gegnerischen Team gleichzeitig 75 Gold ab! Womit sich die Kosten fast sofort rechnen!

Reicht Euch noch immer nicht? Wie wäre es, wenn Ihr Teemo’s fiese Pilze endlich angezeigt bekommen würdet? Oder unsichtbare Helden wie Twitch, Evelynn oder Shaco aufdeckt? Hört sich fantastisch an? Finde ich auch! Vision Wards verschaffen Euch nicht nur die Oberhand in der Sicht auf die Karte, sondern sie countern diverse Helden wie Teemo, Akali, Talon, Rengar und wie sie nicht alle heißen.

Katarina

Türme haben ebenfalls mit Sicht zu tun – was vielen Spielern nicht bewusst ist. Immerhin sind die Türme streng genommen selbst Wards – sie haben mit 1095 sogar eine um 95 höhere „Sichtweite“ als Wards. Kurz: Fällt ein Turm, büßt Euer Team nicht nur erheblich an Sichtweite um den Turm herum ein, nein, ein gutes Stück der Karte verwandelt sich von „lasst uns spazieren gehen“ zu „OMG WIR WERDEN STERBEN!!!“.

Im späteren Spielverlauf macht es also durchaus auch Sinn die Lanes selbst zu „warden“, um den Verlust der Türme auszugleichen. Schaut also nächstes Mal nicht so verwirrt wenn einer Eurer Kollegen einen Ward mitten auf die Lane knallt 😉

Wer wirklich ALLES über Wards wissen will, der sollte sich mal folgendes Video von Ciderhelm ansehen – das Teil ist zwar schon älter, aber in seinen Grundzügen noch immer aktuell. Denkt vor allem daran, dass sich die aktuelle Karte etwas verändert hat: Die Wege vom Jungle zu Nashor und zum Drachen wurden geöffnet. Für das Setzen von Wards hat dies jedoch nur geringen Einfluss.

In einer halben Stunde bekommt Ihr in diesem Video genug Input für Eure gesamte LoL-Karriere. Außerdem greift Cider auch perfekt das Turm-Thema auf und spaltet die Karte in diverse Zonen, welche vom Wegfall eines Turms unmittelbar betroffen sind. Interessantes Zeug und definitiv Eure Zeit wert!

Last but not least kommen wir zum Orakel. Das Elixier des Orakels kostet Euch 400 Gold und gewährt Euch für 5 Minuten Sicht auf alle unsichtbaren Einheiten – so werdet Ihr selbst zum beweglichen Vision Ward. Leider hält der Hokuspokus nur noch 5 Minuten – für lange, lange Zeit war der Effekt unbegrenzt und somit DER Horror für ein Team, welches ohnehin zurück in die Basis gedrängt wurde. Sichtweite? Nicht für Euch!

Das neue Orakel gibt also „nur“ noch 5 Minuten Sicht auf alle Einheiten auf der Karte – immer noch genug um ordentlich aufzuräumen! Zerstört lästige Teemo-Pilze, vernichtet Wards, etc… Die wichtigste Frage ist natürlich: WER und WANN wird ein Orakel gekauft? 400 Gold sind immerhin kein Pappenstil und müssen auch erstmal verdient werden!

Ganz einfach: Das Orakel gehört (im Gegensatz zu gewöhnlichen Wards) meist in die Hände des Support-Champions, in seltenen Fällen in die Hände von Tanks oder Junglern. Der Grund dafür: Wenn Ihr sterbt ist der Orakel-Zauber für’n Allerwertesten – und das wollt Ihr nicht! Wenn es dann doch einmal so weit kommen sollte, sind tote Supporter (so brutal es sich anhört) weniger ausschlaggebend als tote Carrys – bei letzteren zählt tatsächlich jeder Penny.

Tipp: Ein Tank mit einem Orakel-Buff auf dem Kopf schreit laut „Greift mich an! Ich war so wahnsinnig mit ein Orakel zu kaufen!“ – ein nicht zu unterschätzender, psychologischer Vorteil für jeden Teamkampf! Ein Tank den man automatisch angreift? Besser geht’s nimmer!

Zeitlich sollte der Orakel-Kauf am besten VOR dem bevorstehenden Baron-Kampf hinzugekauft werden – so nehmt Ihr dem gegnerischen Team die Sicht auf den wohl begehrtesten Buff im Spiel. Meist findet der erste Baron-Dance (beide Parteien versuchen über das Gebiet rund um den Baron die Oberhand zu gewinnen) erst im weit fortegeschrittenen Spielverlauf statt – peilt also ein Zeit zwischen Minute 20 bis Minute 30 an.

Poppy

Kapitel 11: Erweiterte Grundlagen

Hier noch fix einige erweiterte Grundlagen für die Kommunikation untereinander und einige Steuerungsfinessen:

1.) Lernt den Chat richtig zu nutzen! Mit „Enter“ gelangt Ihr bereits in den Team-Chat – alles hier Geschriebene lesen also nur die werten Team-Kollegen im Spiel. Mit dem Voraussatz „/all“ wendet Ihr Eure weisen Worte zusätzlich an das gegnerische Team. Zum Beispiel um zu sagen wie unglaublich TOLL die Jungs und Mädels doch spielen.

„/w NAME“ schließlich lässt Euch sogar mit Kollegen außerhalb des Spiels chatten – „/r“ antwortet Eurem Partner automatisch.

Lustige Emotes aktiviert Ihr mit „/d“, „/t“ und „/j“ – Abkürzungen für „Dance“, „Taunt“ (Verspotten) und „Joke“. Alternativ aktiviert Ihr die Emotes mit gedrückter STRG-Taste + Zahlentaste 1 bis 4. Lasst Teemo tanzen oder nervt Eure Kollegen mit Dauerbeschallung. Toll Ted!

Die Pfoten lassen solltet Ihr von „/ff“ oder „/surrender“ – beides schickt einen Surrender-Vote ans Team. Drücken 4 von 5 Teammitgliedern auf „Ja!“ ist das Spiel automatisch vorbei. Das wollen wir nicht! Niemals! Gleich  nochmal mehr dazu!

2.) Nutzt Teamspeak. Oder Skype. Oder Euer verdammtes Handy. Einige Menschen da draußen mögen tatsächlich ausschließlich mit dem Chat klarkommen – aber gesprochene Worte funktionieren dann doch meistens schneller und eindringlicher als geschriebene. Während Meister Justin im Chat noch tippt „Inväääde!“ sind die Teamspeak-Kollegen schon längst im gegnerischen Jungle angekommen. Good Job!

Teamspeak könnt Ihr hinter diesem Link herunterladen, zum Skype-Client kommt Ihr hier.

Longhorn-Alistar-Chinese

3.) Lernt LoL-Chinesisch! Allen voran solltet Ihr ein „ss“ in den Chat schreiben, wenn Ihr plötzlich alleine auf Eurer Lane steht und der Gegner irgendwo anders auftauchen kann. Das ist schlicht die Abkürzung von „Miss“ und bedeutet für die Kollegen „Uffgepasst!“. Mehr dazu im nächsten Kapitel!

4.) Plingt! Oder Pingt! Wie auch immer das wohl eindringlichste und nervigste Geräusch in ganz Demacia genannt wird, der Nutzen steht außer Frage: Mit „G“ nehmt Ihr Leute wortwörtlich ins Visier, während Ihr mit „V“ zum Rückzug trommelt. Beide Tasten lassen sich auf dem Spielfeld, sowie auf der Karte anwenden. Alternativ nutzt Ihr „STRG+Mausklick“ / „ALT + Mausklick“ oder Ihr drückt einfach auf das rote oder gelbe Ausrufezeichen ÜBER der Karte im Interface,.

In Teamkämpfen nehmt Ihr auf diese Weise einen Gegner ins Visier – inklusive visuellem Fadenkreuz. Am besten packt Ihr den audiovisuellen „Kill!“-Befehl natürlich auf den Champion, der am meisten Schaden verursacht.

Dabei ist es bei Anfänger-Teams beinahe egal, WER in den Fokus gesetzt wird – trommeln alle 5 Team-Mitglieder auf den gleichen Champion ein, wird dieser schnell genug in den Staub geschickt. Für Anfänger ist aber bereits DIES eine Herausforderung, welche mit einem Zielkreuz PLUS Ping/Pling/Plong Geräusch erheblich einfacher funktioniert. Nutzt es aus!

Dasselbe gilt für „V“ alias „Rückzug!“. Eure Kollegen mit 100 Lebenspunkten sind noch immer davon überzeugt in die feindliche Basis einmarschieren zu müssen? Dann drückt fix auf „V“ und macht den Jungs und Mädels klar, dass dies eine SEHR DUMME IDEE ist. Alleine das Geräusch gibt bereits soviel Input, dass Ihr nichtmal den Chat oder Eure eigene Stimme im TS darauf verschwenden müsst. Prägt Euch also ein: „V“ bedeutet Rückzug! Gute Sache!

Pantheon

5.) Smartcast für smarte Caster! Über die Steuerung von LoL-Champions gibt es nur wenige Diskussionen – eine grundlegende Entscheidung spaltet jedoch bis heute die Gemüter. „Smartcast… oder nicht Smartcast?“ ist hier die Frage!Selbst einige Profi-Spieler geben offen zu KEIN Smartcast zu nutzen – lasst Euch also nicht von Euren werten „Profi“-Freunden hineinlabern. Kommentare wie „OMG du NOOB nutz Smartcast!!!“ werft Ihr am besten gleich in den Seelenmülleimer Eurer Zerebralfestplatte.

Doch worum geht’s eigentlich? Mit Smartcast stellt Ihr die vielen blauen Pfeile ab, welche Euch das Spiel zur Verfügung stellt, um die Reichweite Eurer Fertigkeiten besser einschätzen zu können. Nehmen wir Amumu als Beispiel: Die traurige Mumie kann Ihre Bandage in Richtung des Gegners schmeißen und sich so zu ihm hinziehen. „Normal“ geschieht dies über den Druck auf „Q“, worauf der gewohnte blaue Pfeil erscheint. Richtig gezielt und per Mausklick aktiviert… schon fliegt die Bandage und Ihr hoffentlich gleich hinterher!

Mit Smartcast kommt es beim Drücken von „Q“ nicht zum Pfeil – anstelle Euch den Indikator für die Zauberreichweite zu präsentieren, aktiviert Ihr den Zauber mit einem Smartcast-„Q“ sofort. Instant. Pronto. Jetzt werden sich einige von Euch fragen: Wohin geht die Bandage, wenn sie augenblicklich ausgelöst wird? Die Antwort ist simpel: Dorthin, wo Euer werter Herr von und zu Mauszeiger residiert. Smartcast-Spieler müssen den Mauszeiger also immer perfekt auf dem Bildschirm positioneren.

Der Nutzen ist von Smartcast ist klar: Ihr spart einen Klick, im Amumu-Beispiel also die Skill-Aktivierung per Mausklick. Somit spart Ihr Zeit… und angeblich ist Zeit nunmal ziemlich kostbar, vor allem wenn Euch im Teamkampf in nur wenigen Sekunden Bandagen, gigantische Roboter-Patsche-Pfötchen, frostige Pfeile, bomböse Bomben, scharfe Schwerter und schnittige Speere um die Ohren fliegen.

Ob Euch der Wegfall der Indikatoren diese gewonnene Millisekunde tatsächlich wert ist, müsst Ihr letztendlich selbst entscheiden. Als Anfänger solltet Ihr davon meiner Meinung nach erstmal die Finger lassen um überhaupt ein Gefühl für die Reichweite Eurer Champions zu bekommen. Nur meine 5 Cent.

Achja: Smartcast aktiviert Ihr jederzeit im Steuerungsmenü indem Ihr einfach die QWER-Tasten in die entsprechende Smartcast-Stelle eintragt. Keine Sorge, die Umstellung kann mit einem einzigen Knopfdruck auf „Reset“ rückgängig gemacht werden. Außerdem solltet Ihr Euch gut überlegen die Beschwörerzauber (D und F) ebenfalls als Smartcast anzulegen.

Karma_Sakura

6.) Nicht aufgeben! Irgendeine Pussy in Eurem Team ist nur noch am rumheulen und will am liebsten vor Scham im Erdboden versinken? Oder Euer Kollege steht kurz vor dem Nervenzusammenbruch und nutzt Schimpfwörter die selbst angepisste Tourrettianer nicht in den Mund nehmen würden? Sagt „Nein!“ zum Aufgeben!

Nicht jedes Spiel lässt sich noch kippen, aber viele Spieler verstehen bis heute nicht den Unterschied zwischen „Early“- und „Late“-Game. Ja, richtig: einige Champions drehen erst im späteren Spielverlauf so richtig auf! Tolle Sache das!

Und selbst wenn Ihr am Ende tatsächlich verlieren solltet: Nehmt es wie Gentleman und rennt nicht heulend vom Platz wie verdammte, Daumen-lutschende und nach Mami-rufende Vorstadt-Nerds! Ihr schafft das! Glaubt an Euch! Falls es nicht klappt: „GG WP!“ und weiter geht’s! Motivationsrede Ende, Out und Over!

Soviel für diesen Teil, nächstes Mal geht’s weiter mit einer dicken Lernstunde über LoL-Chinesisch: Was labern die Leute da? Warum regen die sich so auf? Was bedeutet eigentlich „stfu“? Und wie komme ich am besten mit diesen ganzen flambierten Kommentaren klar? Eine Reise in die Hölle der menschlichen Psyche… und zurück. Freut Euch drauf!

Hier geht’s weiter zu Teil 6!

Blood-Moon-Shen-Chinese