Oculus Rift, Penis-Controller und Manga-Möppse

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Oculus Rift Sex

Vor knapp 20 Jahren habe ich mir vorgestellt wie das „in der Zukunft“ mit virtuellem Sex laufen würde. Atemberaubend menschliche Mädels, per aufwändiger Software gleich extrahiert aus den feuchtesten meiner Träume, während meine Hände in zwanzig Kilo schweren Cyber-Handschuhen stecken und ein wuchtiger Penisring meinen – in zwanzig Jahren sicher extrem prallen – Schlong auf 180 Sachen pro Stunde erektoriert.

Heutzutage sieht das natürlich anders aus: Mein Schlong wird immer kleiner und fauler und der Teenager-Traum vom „virtuellen Sex“ hat sich ausgeträumt.  Im Grunde bestehen die Feucht-Ausflüge von Heute noch immer aus wahnsinnig schlecht animierten Mädels, die mit Hilfe der Rendersoftware von Informatik-Grundkurs-Schülern zum Leben erwachen (und dabei mit Gesichtsausdrücken aus ihren modrigen, virtuellen Gräbern kriechen, die selbst Barbie herself laut kreischend in die Flucht schlagen würden).

Achja, Anime-Mädels und Hentai-Gesummse gibt’s natürlich auch noch, inklusive aller gängigen „OMG!“-Momente, die man sich nur vorstellen kann… oder nie vorstellen wollte. Immerhin „darf“ ich jetzt ganz „normalen Sex“ haben, ohne immer paranoid ins Treppenhaus zu lauschen ob die werten Eltern pennen.

Virtueller Sex 2013

Wer’s noch nicht mitbekommen haben sollte: Mit dem Oculus Rift steht der Gaming-Community in naher Zukunft die erste „Virtual Reality“ Brille seit dem Virtual Boy 1995 von Nintendo ins Zockerhaus. Klar, Sonys HMZ-T1 gibt’s auch schon, oder eMagin’s kryptisches z800 3DVisor von 2005 – aber mit dem Oculus Rift soll die Brille für den Nerd von Morgen tatsächlich so etwas wie den „Massenmarkt“ erreichen.

In den Insider-Foren und in zahlreichen YouTube-Videos beömmeln sich die Profis und Amateure jedenfalls schon hervorragend über das Teil, das Fazit ist (trotz noch immer nicht perfekter Auflösung) fast durchgehend „Wow!“, „Beeindruckend!“, „OMG ich kann meine Füße nicht sehen!“.

Da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Leute an virtuellen Sex denken. Custom Maid 3D stammt von den Japanern Kiss (sicher OHNE kultige Schwarz-Weiß-Schminke) und ist dabei eines von gefühlt 10.000 Spielen, die sich des Maid-Themas annehmen. Im Wesentlichen ist es tatsächlich kaum mehr als eine Puppen-Einkleidungs-Software mit der Option Rumzupoppen und zu Flirten bis der Arzt, das Mädel… oder der Spieler, der Arzt UND das Mädel kommen.

Wirklich spektakulär wird die Meldung der Umsetzung von Custom Maid 3D für das Oculus Rift erst mit dem beiliegenden Penis-Controller. Nein, ich mache keine Witze und spare mir hier aus Angst vor rechtlichen Gründen auch die Darbietung der Bilder – stellt’s Euch einfach als vibrierenden Move-Controller inklusive Öffnung für den Penis vor. Penis. Hihihi. Penis.

Also kurz: auch in Zukunft darf ich auf meine Besuche des Holodecks mit Bella Noire, Eve Evans, Tori Black, Kimberly Kane, Courtney Cumms und wie sie nicht alle heißen leider verzichten. Dafür gibt’s weiterhin Retorten-Anime und vibrierende Penis-Controller. SO habe ich mir das 1995 NICHT vorgestellt!

Wer einem Mann 15 Minuten lang über die Schulter gucken will, wie er Custom Maid 3D OHNE Oculus Rift zockt sei herzlich eingeladen:

Die ganze Geschichte könnt Ihr übrigens bei futurezone.at nachlesen. Quelle, und so.