Soul Calibur: Lost Swords – Namco Bandai versucht sich an Free2Play

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Soul Calibur Lost Swords

Während das Free2Play-Modell hierzulande meist nur noch mit einem müden Schulterzucken, gerollten Augen oder einem trockenen Räuspern tief aus der Kehle empfangen wird, scheint es in Japan aktuell als „der heißeste Scheiß“ des Jahrhunderts verkauft zu werden.

Praktisch jedes Ur-japanische Konsolenfranchise der letzten Jahre wird nun kräftig durch den Free2Play-Wolf gedreht, inklusive aller hierzulande bereits bekannten und befürchteten Nachteile. Ace Combat Infinity? Free2Play! Ridge Racer Driftopia? Free2Play! Tekken Revolution? Free2Play!

Soul Calibur Lost Swords 2

Soul Calibur: Lost Swords gesellt sich zu dieser erschreckend langen Liste an neuen Free2Play-Titeln und erscheint Ende des Jahres exklusiv im PlayStation Network. Das wichtigste „Feature“ des Spiels: Sammelt im Einzelspielermodus jede Menge Materialien (aka „bezahlt Geld für Handwerkszeug“) um mächtige Waffen herzustellen.

Und da das Ganze scheinbar ziemlich viel Spaß macht, wurde der zweite Spieler aus der Gleichung komplett herausgestrichen. Richtig gelesen: Lost Swords ist seit langem mal wieder ein Prügelspiel für Solisten. Verrückte Welt!

In Sachen Charakterauswahl sind bislang Katana-Ass Mitsurugi, die hübsche Sophitia und der noch viel hübschere Siegfried angekündigt. Ob das Spiel mit seinem Fokus auf eine simple Loot-Mechanik und Einzelspielermodus wirklich begeistern kann, wage ich aktuell jedoch noch arg zu bezweifeln.