How to survive – Diablo trifft auf Zombies. Und Rehe.

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How to survive 2

Passend zu Halloween sprießen aktuell die Horror- und Zombie-Spiele wie Pilze aus dem Boden. How to Survive von 505 Games springt auf eben diesen Zug auf, veredelt das bekannte „OMG Zombies!“ Prinzip aber mit eigenständigen Ansätzen.

In Sachen Spielmechanik setzt How to Survive primär auf den klassischen Top-Down-Shooter: Ihr seid zusammen mit anderen Charakteren auf einer karibischen Insel gestrandet und müsst Euch, neben der Suche nach Nahrung und einer Behausung, mit den „Infizierten“ herumschlagen, welche das bereits schwierige Überleben auf der Insel weiter erschweren.

Um nicht zu verhungern, zu verdursten oder von blutrünstigen Zombies als Snack verspeist zu werden, bedient Ihr Euch eines extensiven Crafting-Systems, mit dem Ihr alle nötigen Gegenstände selbst improvisieren könnt: So bastelt Ihr Euch fix eine eigene Schrotflinte oder einen Bogen zusammen, sammelt Metallteile und anderen Schrott von der Insel und erhaltet immer neue – teils sehr verrückte – Optionen für potentielle Zombie-Massenvernichtungswaffen.

How to survive 3

Stilistisch erinnert How to survive an eine Mischung aus Diablo und den Indie-Hit Don’t Starve. Allen voran die skurrilen Charaktere auf der Insel tragen zum wesentlichen Charme des Spiels bei. Neben dem obligatorischen Einspielermodus geht Ihr im lokalen Mehrspielermodus mit zwei Überlebenden gleichzeitig auf Zombiejagd, oder versucht Euch alternativ auch im Online-Modus.

In Sachen Wertungen schneidet der Titel eher durchschnittlich ab – Hauptkritikpunkt der meisten Tester sind viele Ideen, die nicht wirklich bis zum Ende gedacht worden sind. Zum Beispiel könnt Ihr mitten im Gemetzel ins Crafting-Menü wechseln, ohne dass Euch die Untoten etwas anhaben könnten – das nimmt dem Titel viel Spannung.

Mit knapp 8 Stunden Spielzeit denke ich persönlich aber, dass es zur Zeit sicher schlechtere Zombie-Titel da draußen gibt – alleine deswegen ist How to survive für darbende Genre-Fans aufgrund des doch recht eigenständigen Ansatzes einen Blick wert. Erwartet nur keinen Mega-Hit, der Euch mehrere Monate beschäftigen wird!

How to survive

Wer sich etwas ausführlicher in die Tests einlesen will, dem empfehle ich folgende Tests:

Gamespot – 7 von 10

PC Games – 66 Prozent

God is a Geek – 6 von 10

Und hier noch 20 Minuten Spielmaterial, ohne nervige Kommentatoren:

How to survive ist erhältlich auf Steam, XBLA und im PSN. Kostenpunkt: ca. 10 bis 15 Euro.