Warface – der neue F2P-Shooter von Crytek ist online!

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Warface 3

Warface ist nicht nur der erste Free2Play-Shooter aus dem Hause Crytek, es ist visuell sicher einer der eindrucksvollsten Titel im gesamten Free2Play-Marktsegment. Natürlich ist Optik nicht alles, erst Recht nicht im doch recht empfindlichen Mikrokosmos eines Ego-Shooters mit Mechs und Teamkämpfen.

Der Titel mit dem martialischen (und vollkommen bescheuerten) Namen hat eine weite Reise hinter sich: Angebtrieben von der CryEngine 3 wurde Warface von Crytek Kiev entwickelt, und von Crytek Seoul und Crytek Frankfurt co-produziert. Ursprünglich war der Vertrieb als F2P-Shooter einzig für den fernen Osten vorgesehen: Süd Korea, Taiwan, China, Russland durften sich dementsprechend schon länger mit dem schick anzuschauenden Shooter vergnügen.

Die Veröffentlichung im Westen geschah jetzt doch schneller, als ich tippen konnte: Warface ist bereits jetzt, in diesem Moment, online. Schon beeindruckend, dass es die Jungs und Mädels dahinter zu einer Veröffentlichung VOR Battlefield 4 und Call of Duty: Ghosts geschafft haben.

Für Anfang 2014 steht zudem noch eine Umsetzung für Xbox 360 an – noch ein Kandidat, der der „neuen Konsolengarde“ wenig dankbar den Mittelfinger zeigt.

Warface 1

In Sachen Spielmechanik sticht bei Warface ganz im Gegensatz zur grafischen Pracht nicht viel heraus: Deathmatch, Bombe legen, jeder gegen jeden und „Sturm“ sind alles Spielmodi, die man bereits aus dem ein oder anderen Ego-Shooter kennen sollte. Alle genannten Optionen lassen sich mit 8 gegen 8 Spielern bestreiten. Diese Begrenzung auf „nur“ 16 Spieler macht sich auch im Design der Level bemerkbar: anstelle von gigantischen Schauplätzen im Stil der Battlefield-Serie erwarten Euch fixe Ballereien ohne große Einstiegshürden.

Positiv hervorzuheben ist der Koop-Modus, der tatsächlich sowas wie ein Novum ist. Beginnend mit einem längeren Tutorial, inklusive Erklärung der vier Klassen Scharfschütze, Schütze, Sanitäter und Ingenieur, stürmt Ihr mit fünf Soldaten durch recht linear gestaltete Sektionen der Level, komplettiert diverse Ziele und tötet Eure K.I. Gegner.

Im Gegensatz zu Koop-Spielen wie Left 4 Dead oder Payday geht es hier nicht primär um’s Überleben, sondern um Geschwindigkeit, Effizienz und das Erreichen einer Höchstpunktzahl. In dieser Hinsicht erinnert der Koop-Modus ein wenig an klassisches Konsolenmaterial, wie zum Beispiel Time Crisis, nur halt mit fünf Spielern gleichzeitig.

Warface 2

Alles in allem macht Warface einen prächtigen, ersten Eindruck. Einzig zur Monetarisierung des Spiels kann ich an dieser Stelle noch nichts sagen, bin dank ausbleibender, negativer Pressemitteilungen und Foren-Gemaule aber vorsichtig optimistisch, dass Crytek auch diese schwierige Hürde genommen hat. Wenn alles gut geht kann ich Euch spätestens nächste Woche erste Eindrücke aus dem Spiel mit auf den Weg geben – eine Alternative zur baldigen Ego-Shooter Spitze scheint Warface aber durchaus zu sein.

Wäre da nur nicht dieser Name. Dieser unendlich bescheuerte Name. Warface. Pfff.

Anmelden könnt Ihr Euch hinter diesem Link auf der offiziellen Seite von Warface.